Beruflicher Werdegang

Matura

Abgeschlossenes Medizinstudium

Zwei abgeschlossene Psychotherapieausbildungen (absolviert bei der Öst. Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie: ÖGATAP www.oegatap.at) mit Eintragung in die Liste des Gesundheitsministeriums: Autogene Psychotherapie, Katathym Imaginative Psychotherapie.

Praxiseröffnung 1992

Drei Jahre stationäre und ambulante psychotherapeutische Arbeit mit Krebspatienten im AKH Wien

Zwanzig Jahre Gruppenleiterin für Autogenes Training/Autogene Psychotherapie an diversen Volkshochschulen und anderen Institutionen

Freiberuflich tätig in eigener Praxis 

Mitglied im Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP

Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP)

Meine therapeutische Grundhaltung

Ich helfe PatientInnen, sich selbst besser zu verstehen, Unbewusstes bewusst zu machen und neue Perspektiven einnehmen zu können, um mehr Kontrolle und mehr Möglichkeiten zu haben, neue Wege zu gehen und dadurch Leidensdruck zu vermindern und Lebensqualität zu verbessern. Ich habe einen wissenschaftlichen, tiefenpsychologischen Zugang auf der Basis der psychoanalytischen Theorien.  

Auch meine Erfahrung hat gezeigt, dass jedes noch so sinnlos oder negativ erscheinende Symptom ein (unbewusster) Versuch der Psyche ist, sich selbst zu heilen. Wenn dieses Ziel auch nicht erreicht wird (sonst wäre eine Behandlung nicht nötig), so ist doch Respekt dieser kreativen Leistung gegenüber angebracht.

Die Richtung, in die sie gehen wollen und die Ziele, die sie erreichen wollen, bestimmen immer die PatientInnen, die als erwachsene Personen aus freien Stücken mit mir einen mündlichen Behandlungsvertrag und dadurch ein therapeutisches Bündnis abschließen.

Durch die Einnahme der therapeutischen Position, meine fachliche Kompetenz und mein Wissen über die PatientInnen entsteht zwangsläufig ein gewisses Machtgefälle. Ich versuche damit so sorgsam wie möglich umzugehen und habe eine grundsätzliche Achtung für den Menschen mir gegenüber. Für die therapeutische Wirkung ist dieses Gefälle allerdings unerlässlich.  

Für die therapeutische Wirksamkeit ist auch weitestgehende Neutralität den PatientInnen gegenüber notwendig. Das bedeutet auch, dass eine Alltagsbeziehung wie sie zu Freunden, Bekannten, Familie besteht, eine therapeutische Wirksamkeit ausschließt. Ebenso ist es nicht möglich, Freunde und Familie von PatientInnen zu therapieren.

Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der PatientInnen. Für meine eigenen Bedürfnisse bin ich selbst zuständig. Im Rahmen der Therapie sind sie durch die finanzielle Abgeltung und die vereinbarten Rahmenbedingungen (z.B. Sitzungsdauer, Absageregelung, meine Einrichtung und ich selbst dürfen nicht tätlich angegriffen werden) erfüllt. Durch diese Form der Abstinenz entsteht für die PatientInnen ein Spielraum, den sie ganz nach Belieben nützen können.

Selbstverständlich wird von mir die strenge (auch gesetzlich verankerte) Schweigepflicht, die alle Therapieinhalte betrifft, gewahrt.

Thematische Arbeitsschwerpunkte

  • Angst - Panikattacken
  • Beziehung - Partnerschaft - Ehe
  • Chronische Erkrankungen
  • Depression
  • Psycho-Onkologie (Krebs)
  • Schlafstörungen
  • Sexueller Missbrauch
  • Stress / Entspannung